Arbeitsgruppe Malaria und Infektionsepidemiologie

Die Malaria ist die bedeutendste parasitäre Erkrankung des Menschen. Jährlich treten 300-500 Millionen klinische Episoden und über eine Millionen Todesfälle auf. Die Malaria ist eine komplexe Erkrankung: soziale, Wirts- und Parasitenfaktoren beeinflussen das Erkrankungsrisiko und die klinische Manifestation. Frühzeitige Therapie und Medikamenten-basierte Präventionsmaßnahmen nehmen einen wesentlichen Anteil an der Kontrolle der Malaria ein. Die zunehmende Resistenzentwicklung des Erregers Plasmodium falciparum steht dem entgegen.

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Klinisch-epidemiologische Studien

Mit Kooperationspartnern in Afrika und Asien führt die Arbeitsgruppe klinisch-epidemiologische Studien durch. Schwerpunkte sind dabei der genetische Einfluss auf Infektionsanfälligkeit und Manifestation sowie Therapiestudien und Resistenzmarker. Weitere Arbeitsgebiete umfassen die Epidemiologie von intestinalen Parasiten (Helminthen, Protozoen) sowie von Dengue-Fieber, die Verbreitung und Import resistenter Bakterien sowie Typ 2 Diabetes bei Afrikanern.

Leitung und Kontakt

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