Variabilität der in vitro Immunantwort gegenüber Plasmodium falciparum

Erbliche Varianten von Erythrozyten einerseits und von Immuneffektorzellen andererseits beeinflussen Risiko und Verlauf der Malaria. Die dabei beteiligten Mechanismen sind nur sehr unvollständig verstanden.

Sie befinden sich hier:

Untersuchungen mittels In-vitro-Modelle

In vitro werden die monozytären Immunantworten gegenüber Plasmodium falciparum in Abhängigkeit vom Vorliegen erythrozytärer Polymorphismen untersucht. Im gleichen in-vitro-Modell untersuchen wir die Bedeutung von genetischen Varianten verschiedener Immunrezeptoren und -mediatoren für die monozytäre Antwort auf infizierte Erythrozyten. Parallel wird die Bedeutung der betrachteten genetischen Varianten für das Risiko und den Verlauf einer Malaria in Feldstudien überprüft.

Projektdaten

Projektleitung:
Prof. Dr. med. Frank P. Mockenhaupt

Mitarbeit:
Stefanie Meese
Pranhanjan Gai
Prof. Dr. med. Ralf Ignatius

Kooperation:
Centre for Cellular and Molecular Biology, Hyderabad, Indien
Graduiertenkolleg 1673, Functional Molecular Infection Epidemiology

Projektdauer:
2010-2019

Projektstand:
Laboruntersuchungen, Rekrutierung, Auswertung

Förderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft, Sonnenfeld-Stiftung, GRK 1673,

Publikationen

Bedu-Addo G, Meese S, Mockenhaupt FP. An ATP2B4 polymorphism protects against malaria in pregnancy. J Infect Dis. 2013 May 15;207(10):1600-3.