GEDENLA: Genetische Risikofaktoren für Dengue-Fieber in Sri Lanka

Rund 40% der Weltbevölkerung lebt in Dengue-endemischen Gebieten, v.a. im Asiatisch-Pazifischen Raum. 50-100 Mio. Infektionen finden jährlich statt, darunter 500.000 Fälle von potentiell tödlichem, hämorrhagischem Dengue-Fieber (DHF).

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Pilotstudie in Sri Lanka

In Ermangelung eines zuverlässig wirksamen Impfstoffes ist ein vertieftes Verständnis dieser Infektionskrankheit als Grundlage für die Entwicklung neuer Ansätze in Diagnostik, Therapie und Prävention essentiell. Das Vorhaben soll eine Forschungspartnerschaft auf dem Gebiet der vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs), speziell zu Dengue, etablieren und somit zur Kontrolle dieser Erkrankungen in Südasien beitragen. Beiträge dazu beinhalten die Verbesserung der Forschungs-und diagnostischen Kapazitäten in Sri Lanka, die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern, professionellen Austausch und eine Studie zur genetischen Disposition für die Infektion mit dem Dengue-Virus und seine Manifestation.

Projektdaten

Projektleitung: Prof. Dr. med. Frank P. Mockenhaupt

Mitarbeit: Prabhanjan Gai

Kooperation: University of Peradeniya, Peradeniya, Sri Lanka
National Dengue Control Unit, Ministry of Health, Colombo, Sri Lanka
Robert Koch Institut, Berlin Karnataka Institute for DNA Research, Dharwad-Hubli, Indien
Tib Molbiol Syntheselabor, Berlin

Projektdauer: 2017-2019

Projektstand: Implementierung Förderung: BMBF